Die letzten drei Gruppenrennen würfelten das Feld am dritten Wettfahrttag gehörig durcheinander. „Mit den Plätzen vier, fünf und acht lagen wir aber immer noch durchgehend im grünen Bereich“, meinte Hannes Peckolt, „da ist noch kein wirklicher Ausrutscher bei.“ Dagegen verpassten die frischgebackenen Weltmeister Nathan Outteridge und Ben Austin aus Australien den Sprung an die Spitze durch einen 13. Rang im achten Lauf. Mannschaft des Tages waren die Silbermedaillengewinner von Athen 2004, Luka/Leonchuk, mit zwei Einzelsiegen.
Bei Windstärken zwischen null und vier sowie einer kreuz und quer laufenden Welle wurde das Segeln auf der 49er-Bahn zum „Vollwaschgang mit Schleuderkurs“, so die Peckolts. Auf die Bootsgeschwindigkeit sei es dabei weniger angekommen als auf eine behutsame Taktik. Weiter konservativ bahnten sich die Brüder ihren Weg durch die Reihen nach vorne und kamen dabei auch schon mal „aus der Tiefe des Mittelfelds“. Jan Peckolt: „Wir haben ein gutes Gefühl und sehen den Finalrennen optimistisch entgegen.“
Die Princess Sofia Trophy ist die Generalprobe für die 49er-Europameisterschaft, die am Ostermontag an gleicher Stelle beginnt. Bis auf die britischen WM-Zweiten Stevie Morrison/Ben Rhodes, die noch in Palma anreisen werden, sind bereits jetzt alle Top-Teams am Start. Die Siegertrophäe des spanischen Königshauses wird am Karfreitag im Medalrace der besten Zehn vergeben.
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