Die Peckolt-Brüder feierten nach Platz fünf im ersten 49er-Gruppenrennen einen Tagessieg und rangieren nur einen Zähler hinter den einheimischen Spitzenreitern, den Alonso-Brüdern. „In der zweiten Wettfahrt haben wir die Spanier knapp geschlagen, obwohl uns beinahe ein Fischerboot über den Haufen gefahren hätte“, berichtete Hannes Peckolt an Land. Gerade mal ein Meter Platz blieb zwischen der Gleitjolle und dem Dieselkutter, doch „danach lagen wir vor den Alonsos.“
Trotz der erstklassigen Platzierungen waren die deutschen Olympiaqualifikanten nur eingeschränkt zufrieden. „Die Starts waren noch nicht das Gelbe von Ei“, analysierte der Steuermann selbstkritisch, „von daher hätten wir kaum so weit vorne landen dürfen.“ Doch technisch und taktisch klappte es auf der Regattabahn wie am Schnürchen. Bei mittleren Winden, stärker als vorhergesagt, hatten die auf Leichtwind getrimmten Peckolts keine Geschwindigkeitsnachteile.
Zwischenstand nach dem Auftakt der Princess Sofia Trophy in Palma de Mallorca/Spanien:
1. Frederico und Aturo Alonso (Spanien) 5 Punkte
2. Paul Campbell-James/Mark Asquith (Großbritannien) 6
3. Jan und Hannes Peckolt (Hamburg/Kiel) 6
4. Jonas Warrer/Martin Kirketerp (Dänemark) 6
5. Rodion Luka/Geogiy Leonchuk (Ukraine) 7
6. Nico Delle Karth/Nikolaus Leopold (Österreich) 8
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